Handwerkerleben

Im Frühjahr wird das Dorf für drei oder vier Tage bewohnt. Kinder, die sich vorher angemeldet haben, richten ihr Schlafquartier im Dach eines Häuschens ein. Unter dem Dach der großen Scheune ist eine Küche eingerichtet und es gibt einen Tisch, an dem alle sitzen können. Gemeinsam wird gekocht und gegessen. Die Tage stehen für ein Leben als Handwerker zur Verfügung.
Vormittags und nachmittags schaffen wir in der Werkstatt. Wir arbeiten vor allem mit Holz aber auch mit Metall, Leder oder anderen Materialien. Jedenfalls entsteht etwas Nützliches. Wenn das Wetter es zuläßt arbeiten wir auch draußen, auf der Wiese oder am Bach. Zwischendrin gibt es Zeit zum Spielen.
Nach der Arbeit kommt der Feierabend. Wir können ein Feuer anzünden, singen oder eine Geschichte anhören. Nachts wird es ganz still in Klein Sülz. Vielleicht hört man die Eule in der Scheune oder die Marder schreien ganz plötzlich.Es gibt zehn Plätze zum Wohnen und zwei oder drei Erwachsene, die die Gruppe begleiten.